Freitag, 19. September 2014

Mo, 15.09.2014 - Warum die Schotten am Rad drehen

Nach einem klassischen britischen Frühstück im Ocean Terminal Edinburgh begaben wir uns auf die königliche Britannia. Auf diesem ehemaligen Residenzschiff schipperte die Queen jahrelang über die Ozeane der Welt.


Bei endlich typisch britischem Wetter besuchten wir anschließend den Royal Botanic Garden in Edinburgh. Ja, bei Regenwetter gingen wir in den Garten. In den 10 themensortierten Gewächshäuser fotografierten wir trockenen Fußes die Flora der Welt. Anschließend spazierten wir durch die Parkanlage, in der bei schönerem Wetter sicher eine Menge los ist. Für mich unverständlich, warum die Leute nur bei Sonne picknicken ;-)


Unsere Route westwärts führte uns bei South Queensferry etwas umwegig über die Forth Bridge. Der Reiseführer schreibt von einem herrlichen Ausblick auf die Forth Rail Bridge, eine mächtige Eisenbahnbrücke. Der Nebel machte uns einen Strich - oder besser gesagt Dunst - durch die Rechnung.

Also ging es weiter zum letzten Ziel des Tages: Falkirk Wheel. Ein 17 Millionen Pfund teuer-schweres Schiffshebewerk. Das einzige seiner Art, welches nach dem Riesenradprinzip funktioniert und zeitgleich Schiffe hinauf und hinab bringt. Wohl auch das einzige seiner Art, welches nahezu ausschließlich touristischen Zwecken dient - die Schotten drehen am Rad!